Hallo, magst du auch so gerne frische Tomaten aus dem Garten wie ich? Tomaten sind eine wirklich beliebte Gemüseart, die einfach im Garten angebaut werden kann. Wenn du planst, Tomaten im Garten zu pflanzen, gibt es einige wichtige Schritte, die du beachten solltest, um eine erfolgreiche Ernte zu erzielen. Ich gebe dir hier meine besten Tipps!

Wann sollte man Tomaten im Garten anbauen?

Die Aussaatzeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel deinem Standort, dem Klima, der Sorte der Tomaten und der geplanten Erntezeit.

Generell kann man sagen, dass Tomatenpflanzen frostempfindlich sind und deshalb erst nach den letzten Frösten im Freiland ausgesät werden sollten. In der Regel liegt dieser Zeitpunkt zwischen Mitte April und Anfang Mai. Wenn du deine Tomaten im Gewächshaus anbauen möchtest, kannst du schon etwas früher damit beginnen, etwa im März oder April, je nach Klima und Temperatur im Gewächshaus.

Es gibt auch bestimmte Sorten von Tomaten, die früher oder später ausgesät werden sollten. Frühe Sorten, die schnell reifen und früher geerntet werden können, sollten früher ausgesät werden als spätere Sorten. Hier solltest du dich am besten an den Empfehlungen auf der Saatgutpackung orientieren oder dich bei einem erfahrenen Gärtner oder einer Gärtnerei in deiner Nähe beraten lassen.

Einige bekannte Sorten von frühen Tomaten sind beispielsweise “Philona”, “Sub-Arctic Plenty”, “Ida Gold”, “Glacier”, “Bloody Butcher”, “Mikado”, “Egusi”, “Early Girl”, “Siberia”, “Stupice” und “Yellow Stuffer”. Diese Sorten können oft schon nach 50 bis 70 Tagen geerntet werden, nachdem sie ausgesät wurden.

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Einige bekannte Sorten von späten Tomaten sind beispielsweise “Beefsteak”, “Brandywine”, “Mortgage Lifter”, “Cherokee Purple”, “San Marzano”, “Black Krim”, “Amish Paste”, “German Johnson” und “Pink Brandywine”. Diese Sorten produzieren oft große, saftige Tomaten, die ideal für Salate, Sandwiches und Saucen geeignet sind. Diese Tomaten benötigen in der Regel zwischen 80 und 100 Tagen, um auszureifen, nachdem sie ausgesät wurden.

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Auch die Pflege der Tomatenpflanzen hängt von der Aussaatzeit ab. Wenn du früh aussäst, solltest du deine Tomatenpflanzen drinnen oder im Gewächshaus vorziehen, damit sie rechtzeitig groß genug sind, um nach den letzten Frösten ins Freiland ausgepflanzt zu werden. Später ausgesäte Tomatenpflanzen können direkt im Freiland ausgesät werden, ohne dass sie vorher im Haus vorgezogen werden müssen.

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Tomaten im Garten pflanzen – Kurzanleitung:

Standortwahl

Suche einen sonnigen Standort für deine Tomatenpflanzen aus, der ihnen mindestens sechs Stunden Sonnenlicht pro Tag bietet. Der Boden an diesem Ort sollte gut drainiert und nährstoffreich sein.

Bodenvorbereitung

Der nächste Schritt ist die Vorbereitung des Bodens. Hierbei wird er aufgelockert und von Unkraut befreit. Eine Zugabe von Kompost oder organischem Dünger nährt den Boden und verbessert seine Struktur.

Pflanzlöcher graben

Anschließend werden die Pflanzlöcher ausgehoben. Sie sollten etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen der Tomatenpflanze sein. Wichtig ist, dass sie tief genug sind, um den Stamm der Pflanze komplett in den Boden zu setzen.

Setzen der Tomatenpflanzen

Nun werden die Tomatenpflanzen aus ihren Behältern genommen und in die vorbereiteten Löcher gesetzt. Der Boden um die Wurzeln wird aufgefüllt und leicht angedrückt. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte rund 60 cm betragen, um genügend Raum für das Wachstum zu lassen. Vermeide es, Tomaten in der Nähe von Kartoffeln oder anderen Nachtschattengewächsen anzupflanzen, da dies das Risiko von Krankheiten erhöhen kann.

Bewässerung

Nach dem Einpflanzen werden die Tomatenpflanzen gründlich gegossen. Halte den Boden stets feucht, aber vermeide Staunässe. Achte darauf, das Laub der Pflanzen nicht zu benetzen, um Pilzinfektionen vorzubeugen.

Stützmaßnahmen

Zur Unterstützung der Pflanzen können Stäbe, Käfige oder Netze verwendet werden. Sie halten die Pflanzen aufrecht und verhindern, dass die Früchte auf den Boden fallen.

Düngung

Während der Wachstumsperiode sollten die Tomatenpflanzen mit einem ausgewogenen Dünger versorgt werden. Das gewährleistet eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen.

Pflege

Abschließend gehört zur Pflege das regelmäßige Entfernen abgestorbener Blätter und ungesunder Früchte. Überprüfe die Pflanzen außerdem auf Schädlinge und Krankheiten. Bei Bedarf sollten sie mit organischen Methoden oder oder im allernötigsten Fall mit leichten Pestiziden behandelt werden.

Gehen wir jetzt genauer auf das Anpflanzen von Tomaten und deren Pflege ein!

Wie pflege ich Tomaten im Garten?

Tomaten anbauen der richtige Standort

Der ideale Standort für Tomaten zeichnet sich durch einen sonnigen, windgeschützten Platz aus. Hierbei ist es entscheidend, dass die Pflanzen mindestens sechs Stunden Sonnenlicht pro Tag erhalten. So können sie genügend Energie für ein gesundes Wachstum produzieren. Optimal ist eine Süd- oder Westausrichtung des Standortes.

Die Bodenbeschaffenheit spielt ebenfalls eine große Rolle. Tomaten bevorzugen einen gut durchlässigen und humusreichen Boden. Dadurch können sie ausreichend Nährstoffe aufnehmen. Zudem verhindert eine gute Drainage schädliche Staunässe. Ideal ist ein Boden mit einem pH-Wert zwischen 6 und 7,5, das entspricht einem leicht sauren bis neutralen Bereich.

Eine windgeschützte Lage ist ebenso relevant, da die vergleichsweise empfindlichen Tomatenpflanzen bei starkem Wind leicht brechen können. Um die Pflanzen vor Wind zu schützen, können beispielsweise ein Zaun aufgestellt oder winddichte Büsche in der Nähe gepflanzt werden.

Die räumliche Planung auf dem Beet sollte bedacht sein, da Tomatenpflanzen recht groß werden können und ausreichend Platz benötigen. Hierbei ist ein Mindestabstand von 50 cm zwischen den einzelnen Pflanzen zu empfehlen. Dies gewährleistet eine gute Luftzirkulation und minimiert das Risiko von Krankheiten.

Der-richtige-Standort-fuer-Tomatenpflanzen
Der-richtige-Standort-fuer-Tomatenpflanzen

Tomaten anpflanzen, bereite den Boden richtig vor!

Für gesunde und ertragreiche Tomatenpflanzen im Garten ist eine gewissenhafte Bodenvorbereitung unerlässlich. Die folgenden Schritte leiten dich dabei an, deinen Boden optimal für deine Tomatenpflanzen vorzubereiten:

Bodenanalyse

Bevor du mit der Bodenvorbereitung beginnst, solltest du den pH-Wert und die Nährstoffgehalte des Bodens überprüfen. Hierfür kannst du eine Bodenprobe zu einem lokalen Labor schicken oder einen Bodentest-Kit im Gartenmarkt erwerben.

Boden lockern

Eine gute Durchlüftung des Bodens ist für das Pflanzenwachstum wichtig. Um diese zu gewährleisten, musst du den Boden lockern. Hilfreiche Werkzeuge hierfür können eine Grabgabel oder ein Gartenkultivator sein.

Kompost hinzufügen

Um den Boden mit Nährstoffen anzureichern, empfiehlt es sich, Kompost oder anderen organischen Dünger, wie etwa Mist, hinzuzufügen. Dieser sollte gründlich in den Boden eingearbeitet werden.

Boden pH-Wert anpassen

Zeigt der Bodentest, dass der pH-Wert des Bodens zu niedrig oder zu hoch ist, muss er angepasst werden. Hierfür kann Kalk hinzugefügt werden, um den pH-Wert zu erhöhen, oder Schwefel, um den pH-Wert zu senken.

Mulchen

Mulchen ist eine effektive Methode, um Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkraut zu reduzieren. Als organische Mulchmaterialien können Stroh, Laub oder Grasschnitt verwendet werden.

Drainage verbessern

Tomaten benötigen eine gute Drainage, um Staunässe zu vermeiden. Ist die Wasserabführung in deinem Boden unzureichend, kann durch das Einbringen von Sand oder Kies die Drainage verbessert werden.

Jährliche Bodenverbesserung

Es ist wichtig, den Boden jedes Jahr zu verbessern, um sicherzustellen, dass deine Tomatenpflanzen genügend Nährstoffe haben. Wiederhole die oben genannten Schritte jedes Jahr, um eine dauerhaft gute Bodenqualität zu gewährleisten. Mit dieser gewissenhaften Bodenvorbereitung schaffst du optimale Bedingungen für das Wachstum deiner Tomatenpflanzen.

Tomaten richtig gießen! Wie oft sollte ich Tomaten im Garten gießen?

Tomaten benötigen eine regelmäßige Bewässerung, um gesund und kräftig zu wachsen und eine ertragreiche Ernte zu garantieren. Im Folgenden findest du eine Reihe von Tipps, die dir dabei helfen, deine Tomatenpflanzen optimal zu bewässern:

Regelmäßig gießen

Besonders während der heißen Sommermonate ist es wichtig, Tomaten regelmäßig zu gießen. Lasse deine Tomatenpflanzen nicht austrocknen, achte jedoch auch darauf, sie nicht zu sehr zu durchtränken, da dies Fäulnis und Pilzerkrankungen begünstigen kann. Idealerweise solltest du deine Tomaten etwa einmal pro Woche gießen – bei sehr heißen und trockenen Bedingungen kann es nötig sein, dies häufiger zu tun.

Gießen an den Wurzeln

Sorge beim Gießen dafür, dass das Wasser direkt an die Wurzeln der Pflanze gelangt. Vermeide es, das Laub oder die Früchte der Tomatenpflanze zu benetzen, um die Entstehung von Pilzkrankheiten zu minimieren. Es ist empfehlenswert, direkt am Stamm oder in einer Rinne rund um die Pflanze zu gießen.

Verwendung von warmem Wasser

Verwende kein kaltes Wasser direkt aus der Leitung, da dies einen Temperaturschock für die Pflanzen verursachen kann. Stelle stattdessen sicher, dass du das Wasser in einer Gießkanne oder einem Eimer bereitstellst und es auf Raumtemperatur erwärmen lässt, bevor du es auf die Tomaten gießt.

Verwendung von Mulch

Eine Schicht Mulch rund um die Tomatenpflanzen hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und das Wachstum von Unkraut einzudämmen. Verwende idealerweise organischen Mulch wie Stroh, Heu oder zerkleinerte Blätter.

Morgendliche Bewässerung

Am besten gießt du die Tomaten am Morgen, sodass das Laub und die Früchte der Pflanzen genügend Zeit haben, abzutrocknen, bevor die Sonne am stärksten ist. Abendliches Gießen kann dazu führen, dass das Laub über Nacht feucht bleibt und dadurch Pilzerkrankungen begünstigt.

Überbewässerung vermeiden

Obwohl regelmäßiges Gießen für Tomaten wichtig ist, gilt es, Überbewässerung zu vermeiden. Dies könnte zu Staunässe und Wurzelfäule führen. Achte darauf, dass der Boden zwischen den Bewässerungszyklen leicht trocken ist, bevor du erneut gießt. Mit diesen Tipps zur Bewässerung kannst du deine Tomatenpflanzen optimal versorgen und gesundes Wachstum und eine reiche Ernte fördern.

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Tomaten anbinden und richtig stützen. Welche Methoden und Rankhilfen gibt es?

Wenn du Tomaten im Garten anbaust, ist eine ordnungsgemäße Befestigung der Pflanzen entscheidend, um ihr stabiles und gesundes Wachstum sicherzustellen. Es gibt verschiedene Methoden, Tomatenpflanzen zu befestigen, jede mit ihren Vor- und Nachteilen. Hier sind einige Optionen:

Stäbe

Eine der einfachsten Methoden besteht darin, einen stabilen Stab in den Boden zu stecken und die Tomatenpflanze daran zu binden. Verwende einen robusten Stab aus Holz oder Metall, der mindestens 1,5 Meter hoch ist. Stelle den Stab neben die Pflanze, bevor sie zu groß wird, und binde sie behutsam mit einem weichen Band oder Gummiband daran fest. Überprüfe die Pflanze regelmäßig und befestige sie bei Bedarf neu, um ein Umfallen zu verhindern.

Käfige

Ein weiterer verbreiteter Ansatz ist die Verwendung von Käfigen. Käfige bestehen in der Regel aus Draht oder Metall und haben eine zylindrische Form, die den Tomatenpflanzen eine stabile Unterstützung bietet. Setze den Käfig um die Pflanze, bevor sie zu groß wird, und führe die Äste durch das Gitter. Auf diese Weise bleibt die Pflanze aufrecht und kann dennoch gut wachsen.

Schnüre

Eine alternative Methode ist die Verwendung von Schnüren oder Seilen. Platziere Stangen oder Pfähle auf beiden Seiten der Pflanze und spanne eine Schnur oder ein Seil dazwischen. Binde dann die Pflanze an der Schnur oder dem Seil fest. Diese Methode eignet sich hervorragend für den Anbau mehrerer Tomatenpflanzen in einer Reihe.

Wände oder Zäune

Wenn du eine größere Anzahl von Tomatenpflanzen hast, kann es sinnvoll sein, sie an einer Wand oder einem Zaun zu befestigen. Platziere Stäbe in der Nähe der Pflanzen und befestige sie mit Schnüren oder Seilen. Auf diese Weise kannst du mehrere Pflanzen gleichzeitig befestigen und Platz im Garten sparen.

Unabhängig von der gewählten Methode gibt es einige allgemeine Tipps, die zu beachten sind. Binde die Pflanzen nicht zu fest an, da dies ihre Wurzeln oder Stämme schädigen kann. Verwende weiche Bänder oder Gummibänder, um Schäden an den Pflanzen zu vermeiden. Kontrolliere die Pflanzen regelmäßig und befestige sie erneut, wenn nötig, da sie mit zunehmendem Wachstum schwerer werden und eine stärkere Unterstützung benötigen.

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Tomaten düngen! Wann, wie oft und mit was?

Die richtige Düngung ist entscheidend, um gesunde und produktive Tomatenpflanzen zu kultivieren. Hier sind einige wichtige Aspekte, die beim Düngen von Tomaten beachtet werden sollten.

Tomatenpflanzen sollten regelmäßig gedüngt werden, um eine kontinuierliche Versorgung mit notwendigen Nährstoffen zu gewährleisten. Eine Faustregel ist, alle zwei Wochen zu düngen, sobald die Pflanzen Blüten ausbilden.

Die Häufigkeit der Düngung kann jedoch von verschiedenen Faktoren abhängen, darunter Bodenbeschaffenheit, Pflanzensorte und Wachstumsstadium. Wenn deine Tomaten in nährstoffarmem Boden wachsen oder eine Sorte mit hohem Nährstoffbedarf gewählt wurde, könnte es erforderlich sein, häufiger zu düngen.

Was die Art des Düngers betrifft, stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Einige Gärtner bevorzugen organische Dünger wie Kompost, Knochenmehl oder Fischdünger, während andere mineralische Dünger wie NPK (Stickstoff, Phosphor, Kalium) bevorzugen.

Hier sind einige Vor- und Nachteile der verschiedenen Düngertypen:

Beim Düngen von Tomatenpflanzen stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Es ist wichtig, die Vor- und Nachteile jeder Art von Dünger zu verstehen, um die beste Wahl für Ihre spezifischen Bedürfnisse zu treffen. Hier ist eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Düngern, die Sie verwenden können:

Düngerart Vorteile Nachteile
Organische Dünger Werden aus natürlichen Materialien hergestellt und liefern langsam und stetig Nährstoffe an die Pflanzen. Sie verbessern auch die Bodenqualität und fördern das Wachstum von nützlichen Bodenmikroorganismen. Können teurer sein als mineralische Dünger und brauchen unter Umständen länger, um zu wirken.
Mineralische Dünger Liefern schnell Nährstoffe und ermöglichen eine genauere Kontrolle der Nährstoffzufuhr. Sie sind in der Regel auch preiswerter als organische Dünger. Können den Boden auslaugen und das Wachstum von Bodenmikroorganismen hemmen. Bei übermäßigem Gebrauch können sie auch zu Nährstoffverbrennungen führen.
Flüssigdünger Sind leicht anzuwenden und liefern Nährstoffe direkt an die Wurzeln der Pflanzen. Sie können auch höhere Nährstoffkonzentrationen aufweisen als andere Düngertypen. Müssen möglicherweise häufiger angewendet werden, da sie schnell vom Boden aufgenommen und ausgewaschen werden können.
Langzeitdünger Geben langsam und kontinuierlich Nährstoffe an die Pflanzen ab und können über längere Zeiträume wirksam sein. Sie können dazu beitragen, den Nährstoffbedarf der Pflanzen über längere Zeiträume zu decken. Möglicherweise teurer als andere Dünger und nicht so genau auf die spezifischen Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt.

 

Es ist wichtig, sich an die spezifischen Bedürfnisse deiner Tomatenpflanzen zu erinnern und diese in deine Entscheidungen über Dünger und Düngungsrhythmus einzubeziehen.

TIPP: Frische Schafwolle kannst du auch in das Pflanzloch geben und auch als Mulchschicht um die Tomatenpflanze verwenden.

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Brennesseljauche als Dünger für Tomatenpflanzen?

Die Verwendung von Brennnesseljauche als Dünger für Tomatenpflanzen ist eine weit verbreitete Praxis, die sowohl von Hobbygärtnern als auch von professionellen Landwirten angewendet wird. Brennnesseljauche ist reich an Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium und enthält zusätzlich wichtige Spurenelemente wie Eisen, Zink und Kupfer. Bei der Anwendung von Brennnesseljauche als Dünger sollten jedoch Vor- und Nachteile berücksichtigt werden.

Die Herstellung von Brennnesseljauche erfolgt durch Einweichen frischer Brennnesseln in einem Eimer mit Wasser. Der Eimer sollte an einem sonnigen Ort platziert und täglich umgerührt werden. Nach einigen Tagen beginnt die Mischung zu gären und nimmt eine dunkelbraune, schaumige Konsistenz an. Nach etwa zwei bis drei Wochen ist die Brennnesseljauche bereit zur Anwendung als Dünger.

Einer der Hauptvorteile der Verwendung von Brennnesseljauche besteht darin, dass sie eine kosteneffektive und umweltfreundliche Düngemethode darstellt. Die Herstellung erfordert nur Brennnesseln und Wasser, was bedeutet, dass keine zusätzlichen Kosten anfallen. Darüber hinaus ist Brennnesseljauche vollständig biologisch abbaubar und stellt somit eine schonende Alternative zu chemischen Düngemitteln dar, die den Boden langfristig schädigen können.

Ein weiterer Vorteil von Brennnesseljauche ist die schnelle Verfügbarkeit der Nährstoffe für die Pflanzen. Die Nährstoffe in der Jauche sind leicht verfügbar und können von den Tomatenpflanzen schnell aufgenommen und genutzt werden, was zu einem beschleunigten und gesunden Wachstum führt.

Es gibt jedoch auch einige Nachteile bei der Verwendung von Brennnesseljauche als Dünger. Einer davon ist der unangenehme Geruch, der bei der Herstellung und Anwendung der Jauche entsteht. Dieser kann sehr stark sein und für einige Gärtner störend wirken. Es wird daher empfohlen, die Brennnesseljauche außerhalb des Wohnbereichs herzustellen und zu verwenden.

Ein weiterer Nachteil der Verwendung von Brennnesseljauche ist die potenzielle Gefahr einer Überdüngung. Wenn die Jauche in zu großer Menge oder zu häufig angewendet wird, kann dies die Pflanzen schädigen und ihr Wachstum hemmen. Deshalb ist es wichtig, die Jauche in angemessenen Mengen und mit der richtigen Frequenz anzuwenden, um eine Überdüngung zu vermeiden.

TIPP: Ich selbst verwende oftmals schon fertige Brennesseljauche als Konzentrat um Tomaten zu düngen*. Was sich auch gut eignet ist wenn man sich getrocknete Brennnesseln als Kiloware kauft und so einen 24 Stunden Kaltauszug herstellt um dann seine Tomatenpflanzen zu düngen.

Hier habe ich noch ein paar Empfehlungen mit welchen Düngersorten ich gute Ergebnisse erzielt habe:

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Tomaten ausgeizen – JA oder NEIN

Was bedeutet “Ausgeizen”?

Zuallererst sollten wir uns mit der eigentlichen Bedeutung des Wortes “ausgeizen” auseinandersetzen. In der Gartenwelt bedeutet Ausgeizen das Entfernen von Seitentrieben, die aus den Blattachseln von Tomatenpflanzen wachsen. Diese Seitentriebe werden auch “Geize” genannt. Der Hauptgrund für das Ausgeizen ist die Lenkung von Energie in die Entwicklung der Früchte anstatt in das Wachstum überschüssiger Blätter und Stängel.

Die Rolle der Pflanzenphysiologie

Zum Verständnis, warum wir überhaupt über das Ausgeizen diskutieren, müssen wir uns mit der Physiologie der Tomatenpflanze auseinandersetzen. Tomatenpflanzen sind als unbestimmte oder “indeterminierte” Pflanzen bekannt, was bedeutet, dass sie weiter wachsen und neue Triebe produzieren, solange die Umweltbedingungen dies zulassen.

Diese neuen Triebe, die aus den Blattachseln wachsen, konkurrieren mit den Früchten um die Nährstoffe und Energie der Pflanze. Infolgedessen kann das Lassen der Geize dazu führen, dass die Pflanze ihre Energie auf eine größere Anzahl von Früchten verteilt, was zu kleineren Früchten führt.

Vorteile des Ausgeizens

Indem man die Geize entfernt, kann die Pflanze ihre Energie und Ressourcen auf die Entwicklung einer geringeren Anzahl von Früchten konzentrieren, was zu größeren und oft geschmackvolleren Tomaten führt. Ausgeizte Pflanzen neigen auch dazu, früher zu reifen, da die Pflanze nicht so viel Energie in das Wachstum von Trieben investiert.

Darüber hinaus kann das Ausgeizen dazu beitragen, Krankheiten zu verhindern. Dichtes Laub kann die Luftzirkulation einschränken und ein feuchtes Mikroklima schaffen, das ein Paradies für Pilzkrankheiten ist. Das Ausgeizen hilft, die Pflanze zu öffnen und die Belüftung zu verbessern.

Nachteile des Ausgeizens

Allerdings hat das Ausgeizen auch seine Nachteile. Die zusätzlichen Blätter und Triebe einer nicht ausgegeizten Pflanze können als eine Art natürlicher Sonnenschutz für die Früchte fungieren. In heißen, sonnigen Regionen können die Früchte von nicht ausgegeizten Pflanzen vor Sonnenbrand geschützt sein.

Darüber hinaus kann das Ausgeizen, wenn es nicht korrekt ausgeführt wird, die Pflanze stressen und zu Krankheiten führen. Ein falscher Schnitt kann beispielsweise zu offenen Wunden führen, die für Bakterien und Pilze anfällig sind.

Tomaten-ohne-ausgeizen
Tomaten-ohne-ausgeizen

Sollte man also Tomaten ausgeizen?

Die Antwort ist nicht eindeutig und hängt von einer Reihe von Faktoren ab, einschließlich dem Klima, der Tomatensorte und den persönlichen Präferenzen des Gärtners. Bei indeterminierten Sorten wie vielen Heirloom-Tomaten wird das Ausgeizen oft empfohlen, um größere und geschmackvollere Früchte zu erzielen. Bei bestimmten (determinierten) Sorten wie den meisten Buschtomaten ist das Ausgeizen hingegen nicht notwendig, da diese Pflanzen von Natur aus kompakter wachsen.

Letztendlich solltest du das Klima, die Pflanzengesundheit und die gewünschte Fruchtgröße und -menge berücksichtigen, bevor du dich entscheidest, ob du deine Tomaten ausgeizen willst oder nicht. Es ist eine Kunst, kein Dogma, und jeder Gärtner muss seinen eigenen Weg finden.

Wie kann ich Tomaten im Garten vor Schädlingen schützen?

Der Anbau von Tomaten im eigenen Garten ist eine äußerst lohnende Erfahrung, kann jedoch durch den Befall von Schädlingen getrübt werden. Verschiedene Schädlinge, wie Blattläuse, Spinnmilben oder auch bestimmte Pilzkrankheiten, können die Gesundheit der Pflanzen gefährden und die Qualität der Ernte beeinträchtigen. Zum Glück gibt es eine Reihe von effektiven Methoden, mit denen du deine Tomatenpflanzen vor diesen Schädlingen schützen kannst.

  1. Begleitpflanzen: Eine einfache und natürliche Methode, um Schädlinge von deinen Tomaten fernzuhalten, ist das Pflanzen von begleitenden Kräutern und Blumen. Pflanzen wie Basilikum, Minze oder Rosmarin haben insektenabweisende Eigenschaften und können viele Schädlinge effektiv fernhalten.
  2. Nützlinge: Eine andere effektive Methode besteht darin, Nützlinge in deinen Garten einzubringen. Marienkäfer und Raubmilben zum Beispiel sind natürliche Feinde von Blattläusen und Spinnmilben. Du kannst diese Nützlinge durch den Kauf von Nützlingshäusern oder durch das Pflanzen von Pflanzen, die sie anlocken, in deinen Garten einladen.
  3. Pflanzenschutzmittel: In manchen Fällen kann es notwendig sein, Pflanzenschutzmittel zu verwenden. Bei der Auswahl eines Pflanzenschutzmittels ist es wichtig, ein Produkt zu wählen, das für den Gebrauch im Garten geeignet ist und sich für den Einsatz an Tomatenpflanzen eignet. Stets solltest du die Anweisungen auf dem Produkt sorgfältig lesen und befolgen.
  4. Regelmäßige Inspektion: Es ist äußerst wichtig, deine Tomatenpflanzen regelmäßig auf Anzeichen von Schädlingsbefall zu überprüfen. Bei Anzeichen eines Befalls ist es wichtig, sofort Maßnahmen zu ergreifen. Entferne alle befallenen Blätter und Früchte und entsorge sie sicher, um eine weitere Ausbreitung der Schädlinge zu verhindern.
  5. Gartenpflege: Sauberkeit im Garten ist ein wesentlicher Faktor beim Schutz deiner Tomatenpflanzen vor Schädlingen. Durch das regelmäßige Entfernen von abgefallenen Früchten und Blättern verhinderst du, dass sich Schädlinge und Krankheiten ansiedeln und ausbreiten können.

Wie kann ich Tomatenpflanzen im Garten vor Krankheiten schützen?

Tomatenpflanzen im Garten sind leider oft anfällig für verschiedene Krankheiten. Die Früherkennung und Prävention dieser Krankheiten ist entscheidend, um eine gesunde Ernte sicherzustellen. Hier sind einige effektive Strategien, um deine Tomatenpflanzen vor Krankheiten zu schützen:

  1. Auswahl gesunder Pflanzen: Beim Kauf solltest du darauf achten, nur gesunde Pflanzen auszuwählen, die frei von Krankheitssymptomen sind. Dies ist der erste Schritt zur Prävention von Krankheiten in deinem Garten.
  2. Bodenpflege: Gesunder Boden bildet das Fundament für gesunde Tomatenpflanzen. Durch die Anreicherung des Bodens mit Kompost und organischem Dünger kannst du den Boden verbessern und das Wachstum robuster Pflanzen fördern.
  3. Pflanzabstand: Achte darauf, deine Tomatenpflanzen nicht zu dicht zu setzen. Ein ausreichender Pflanzabstand sorgt für eine gute Luftzirkulation und reduziert das Risiko der Krankheitsübertragung.
  4. Bewässerung: Regelmäßige Bewässerung ist entscheidend für das Wachstum der Tomatenpflanzen, aber übermäßiges Gießen kann das Risiko von Pilzkrankheiten erhöhen. Es ist daher wichtig, ein gutes Bewässerungsmanagement zu praktizieren.
  5. Mulchen: Mulchmaterial wie Stroh oder Gras hält den Boden feucht und unterdrückt Unkräuter. Es verhindert auch, dass Bodenbakterien auf die Pflanzen spritzen und Krankheiten verbreiten.
  6. Regelmäßige Inspektion: Untersuche deine Tomatenpflanzen regelmäßig auf Anzeichen von Krankheiten, wie Verfärbungen, Flecken oder deformierte Blätter. Entferne betroffene Pflanzenteile und entsorge sie sicher.
  7. Fruchtwechsel: Wechsle jährlich den Standort deiner Tomatenpflanzen, um das Risiko von bodenbürtigen Krankheiten zu reduzieren.
  8. Natürliche Abwehrmittel: Nutze natürliche Abwehrmittel wie Knoblauch, Zwiebeln, Neem-Öl oder Brennnesseljauche. Diese haben antimikrobielle Eigenschaften, die das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmen können.

Die häufigsten Tomatenkrankheiten umfassen:

  • Krautfäule: Diese Pilzkrankheit wird durch feuchtes Wetter begünstigt und kann eine Tomatenpflanze schnell zerstören. Symptome sind gelbliche Flecken auf den Blättern, die sich schnell ausbreiten und die Blätter verwelken lassen. Schließlich werden auch die Früchte befallen und verrotten.
  • Braunfäule: Diese Pilzkrankheit betrifft hauptsächlich die Früchte der Tomatenpflanze. Sie äußert sich in braunen Flecken auf den Früchten, die sich schnell ausbreiten und die Früchte ungenießbar machen.
  • Verticillium-Welke: Diese bakterielle Krankheit betrifft die Wurzeln und Stängel der Tomatenpflanze und führt zu einem allmählichen Welken der Blätter und zum Absterben der Pflanze. Die Krankheit kann durch infizierte Pflanzenreste im Boden übertragen werden und ist schwer zu bekämpfen.

Krautfäule bei Tomatenpflanzen, Erkennen, vorbeugen, bekämpfen!

Die Krautfäule ist eine der am häufigsten auftretenden Krankheiten, die Tomatenpflanzen befallen können und hat das Potenzial, sich sehr schnell auszubreiten, wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird.

Erkennung von Krautfäule bei Tomaten

Die Krautfäule tritt zunächst häufig an den älteren Blättern der Tomatenpflanze auf. Sie äußert sich durch braune oder schwarze Flecken, die sich zügig ausbreiten können. Die befallenen Blätter beginnen zu welken und sterben schließlich ab. Auch die Tomatenfrüchte können von dieser Krankheit befallen werden. Bei solchen Anzeichen ist es entscheidend, umgehend Maßnahmen zu ergreifen und eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Vorbeugung von Krautfäule bei Tomaten

Um die Krautfäule effektiv vorzubeugen, ist es wichtig, eine gute Belüftung und Luftzirkulation in deinem Tomatenbeet zu gewährleisten. Achte darauf, dass die Tomatenpflanzen genügend Abstand voneinander haben und dünne die Blätter regelmäßig aus. Ebenso kann eine angemessene Bewässerung und das Vermeiden von Staunässe dazu beitragen, eine Ausbreitung der Krautfäule zu verhindern.

Bekämpfung von Krautfäule bei Tomaten

Sollte es dennoch zu einer Infektion kommen, gibt es verschiedene Ansätze, die Krautfäule bei Tomaten zu behandeln. Infizierte Blätter und Früchte sollten umgehend entfernt und entsorgt werden, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Zudem können spezielle Fungizide oder auch Hausmittel wie Knoblauch- oder Backpulverlösungen helfen, die Ausbreitung der Krautfäule zu verlangsamen.

Eine Knoblauchlösung kann durch das Einweichen von Knoblauchzehen in Wasser hergestellt werden, das danach auf die Pflanzen gesprüht wird. Ebenso kann eine Backpulverlösung durch Auflösen von Backpulver in Wasser zubereitet und dann auf die Pflanzen gesprüht werden. Beide Hausmittel haben sich in der Praxis als wirksam erwiesen, um die Ausbreitung der Krautfäule zu verlangsamen.

Allerdings sollte hervorgehoben werden, dass die effektivste Strategie zur Bekämpfung der Krautfäule die Prävention ist. Durch sorgsame Pflege der Tomatenpflanzen und eine gute Belüftung des Tomatenbeets kann das Auftreten der Krankheit vermieden werden.

Braunfäule bei Tomaten, was tun?

Die Braunfäule ist eine Pilzerkrankung, die Tomatenpflanzen befallen kann, und sich durch dunkle, feuchte Flecken auf den Blättern und Früchten manifestiert. In extremen Fällen kann die Braunfäule sogar zum Absterben der gesamten Pflanze führen.

Glücklicherweise existieren Methoden zur Erkennung, Vorbeugung und Behandlung der Braunfäule. Es ist zunächst entscheidend, die Symptome der Krankheit frühzeitig zu identifizieren. Diese umfassen braune, wässrige Flecken auf den Blättern und Früchten der Tomatenpflanze. Bei Feststellung dieser Symptome sollte man umgehend Maßnahmen ergreifen, um die Ausbreitung der Krankheit zu unterbinden.

Eine Methode zur Verhinderung der Ausbreitung der Braunfäule besteht darin, gesunde Pflanzen zu erwerben oder anzupflanzen. Man sollte sicherstellen, dass die Tomatenpflanzen, die man kauft oder anbaut, frei von Krankheiten sind. Zudem ist es wichtig, den Pflanzen ausreichend Raum zu lassen, um eine Luftzirkulation zu ermöglichen, da feuchte Bedingungen die Verbreitung der Braunfäule begünstigen.

Eine weitere Präventionsmethode besteht darin, regelmäßig die Blätter der Tomatenpflanzen zu beschneiden. Das Entfernen von bodennahen Blättern kann dabei helfen, die Ausbreitung von Krankheiten zu unterbinden, da Bodenbakterien und Pilze leicht auf diese übertragen werden können.

Wenn deine Pflanzen bereits von der Braunfäule betroffen sind, gibt es mehrere Ansätze zur Behandlung. Eine Möglichkeit ist die Anwendung von Fungiziden, die speziell zur Bekämpfung der Braunfäule entwickelt wurden. Diese Fungizide können in der Regel direkt auf die betroffenen Blätter und Früchte aufgetragen werden, um das Pilzwachstum zu unterdrücken.

Eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit ist die Verwendung von Hausmitteln wie Knoblauch oder Backpulver. Knoblauch hat antibakterielle Eigenschaften und kann dazu beitragen, die Ausbreitung der Braunfäule zu unterbinden. Backpulver kann ebenfalls helfen, da es das Pilzwachstum hemmen kann.

Manche Gärtner wie auch ich schwören auch auf eine Jauche aus Brennnesseln und Ackerschachtelhalm. Diese sollte allerdings idealerweise schon zur Vorbeugung eingesetzt werden.

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Gute Nachbarn, schlechte Nachbarn im Garten für Tomatenpflanzen

Wenn es um die Auswahl von Nachbarn für Tomatenpflanzen geht, kann die Wahl der richtigen Pflanzen eine große Rolle spielen. Einige Pflanzen können dazu beitragen, das Wachstum und die Gesundheit von Tomatenpflanzen zu fördern, während andere möglicherweise schädlich sein können. Hier sind einige gute und schlechte Nachbarn für Tomatenpflanzen und warum.

Gute Nachbarn für Tomatenpflanzen Warum?
Basilikum Basilikum kann die Abwehrkräfte der Tomatenpflanzen gegen Schädlinge und Krankheiten stärken. Es gibt zudem einen angenehmen Duft ab, der Schadinsekten abschrecken kann.
Knoblauch Knoblauch hat antibakterielle Eigenschaften und kann dazu beitragen, das Wachstum von Schimmel und Pilzen zu hemmen, die Tomatenpflanzen schädigen können.
Ringelblumen Ringelblumen können dazu beitragen, Nematoden abzuwehren und das Wachstum von Tomatenpflanzen zu fördern. Sie sind auch gut geeignet, um Schädlinge fernzuhalten.
Sellerie Sellerie kann das Wachstum von Schimmel und Pilzen hemmen und Schadinsekten fernhalten.
Schlechte Nachbarn für Tomatenpflanzen Warum?
Kartoffeln Kartoffeln und Tomaten gehören zur gleichen Pflanzenfamilie und sind daher beide anfälliger für Krankheiten wie Krautfäule, wenn sie nebeneinander wachsen.
Kohl Kohl kann mit Tomaten um die gleichen Nährstoffe konkurrieren und kann daher das Wachstum von Tomaten beeinträchtigen. Zudem können Kohlblattläuse beide Pflanzen befallen.
Rote Beete Rote Beete und Tomaten konkurrieren um Bor im Boden, was bei beiden Pflanzen zu Mangelerscheinungen führen kann.
Walnussbäume Walnussbäume produzieren ein natürliches Herbizid namens Juglon, das das Wachstum von Tomatenpflanzen hemmen kann.

Wann sind Tomaten im Garten reif für die Ernte?

Wenn du Tomaten in deinem Garten anbaust, fragst du dich sicherlich, wann der richtige Zeitpunkt zur Ernte gekommen ist. Die Reife der Tomaten hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Sorte und die Wetterbedingungen. Es gibt jedoch einige Anhaltspunkte, die dir helfen können, zu bestimmen, wann deine Tomaten erntereif sind.

Ein erster Indikator für die Reife deiner Tomaten ist die Farbe. Die meisten Tomatensorten wechseln im Reifeprozess von grün zu rot oder gelb. Wenn deine Tomaten eine kräftige Farbe angenommen haben und keine grünen Stellen mehr aufweisen, sind sie in der Regel erntereif. Es gibt allerdings auch Tomatensorten, die andere Farben wie beispielsweise grün, gelb oder orange annehmen können. Hierbei solltest du dich an der typischen Farbe der jeweiligen Sorte orientieren.

Ein weiteres Anzeichen für die Reife deiner Tomaten ist ihre Beschaffenheit. Sollten die Tomaten weich oder matschig sein, sind sie wahrscheinlich überreif und sollten nicht mehr geerntet werden. Ideal sind Tomaten, die bei Berührung fest und prall sind.

Die Größe der Tomaten kann ebenfalls einen Hinweis auf ihre Reife geben. Normalerweise sind Tomaten erntereif, sobald sie ihre maximale Größe erreicht haben. Allerdings variiert die Größe je nach Sorte stark, daher solltest du dich nicht ausschließlich auf dieses Kriterium verlassen.

Tomatenernte
Tomatenernte

Tomaten platzen auf, warum was kann man tun?

Wenn deine Tomaten aufplatzen, kann das verschiedene Ursachen haben. Hier sind einige mögliche Gründe und wie du sie beheben kannst:

Überbewässerung: Wenn Tomaten zu viel Wasser erhalten, können sie aufplatzen. Es ist wichtig, dass du deine Tomaten regelmäßig, aber nicht zu häufig gießt. Vermeide zudem, Wasser direkt auf die Früchte zu sprühen.

Temperaturschwankungen: Starke und schnelle Temperaturschwankungen können ebenfalls dazu führen, dass Tomaten aufplatzen. Versuche, in deinem Gewächshaus oder Garten für einen stabilen Temperaturbereich zu sorgen.

Nährstoffmangel: Ein Mangel an bestimmten Nährstoffen, wie Kalzium oder Kalium, kann zum Aufplatzen der Tomaten führen. Stelle sicher, dass deine Pflanzen ausreichend mit den notwendigen Nährstoffen versorgt werden.

Sortenabhängigkeit: Manche Tomatensorten sind anfälliger für das Aufplatzen als andere. Wenn deine Tomaten immer wieder aufplatzen, könnte es hilfreich sein, eine widerstandsfähigere Sorte zu wählen.

Einige Sorten, die als weniger anfällig für Aufplatzen gelten, sind:

  1. Rutgers: Diese Sorte ist bekannt für ihre Widerstandsfähigkeit gegen Aufplatzen und ist daher ideal für Regionen, die zu plötzlichen Regenfällen neigen.
  2. Juliet: Diese Sorte produziert kleine, ovale Früchte, die auch als “Mini-Roma” bezeichnet werden. Sie haben eine dickere Haut, die sie widerstandsfähiger gegen Aufplatzen macht.
  3. Cherry Bomb: Diese Kirschtomate ist speziell gezüchtet, um widerstandsfähig gegen Aufplatzen zu sein, selbst unter feuchten Bedingungen.
  4. Defiant PhR: Diese Sorte hat eine dicke Haut und widersteht sowohl Krankheiten als auch dem Aufplatzen sehr gut.
  5. Mountain Magic: Bekannt für ihre Krankheitsresistenz, sind diese Tomaten auch weniger anfällig für das Aufplatzen.

Wie lagere ich Tomaten aus dem Garten am besten?

Falls du frische Tomaten aus deinem Garten geerntet hast, möchtest du sicherlich ihren Genuss so lange wie möglich ausdehnen. Im Folgenden sind einige Ratschläge, wie du deine Tomaten am besten aufbewahren kannst:

  1. Temperatur: Lagere die Tomaten idealerweise bei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius. Wenn es zu kalt wird, könnten sie an Geschmack und Textur einbüßen, während sie bei zu hohen Temperaturen schneller verderben können.
  2. Luftzirkulation: Tomaten sollten an einem Ort gelagert werden, an dem ausreichend Luftzirkulation gewährleistet ist. Dies kann helfen, die Feuchtigkeit zu reduzieren und das Wachstum von Schimmel und Bakterien zu verhindern.
  3. Aufbewahrungsort: Bewahre Tomaten an einem trockenen und dunklen Ort auf, um das Wachstum von Schimmel und Bakterien zu unterbinden. Es ist außerdem wichtig, sie getrennt von Früchten und Gemüse zu lagern, die Ethylen abgeben, da dieses Gas den Reifungs- und Verderbungsprozess der Tomaten beschleunigen kann.
  4. Lagerungsform: Tomaten können entweder einzeln auf einem Tablett oder in einem Korb gelagert werden, oder du wickelst sie in Papier ein, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Du solltest sie jedoch nicht in Plastiktüten oder Plastikbehältern aufbewahren, da dies die Luftzirkulation behindern und Schimmelbildung begünstigen kann.
  5. Kontrolle: Überprüfe deine Tomaten regelmäßig, um sicherzustellen, dass sie nicht verderben oder schimmelige Stellen aufweisen. Entferne jegliche Tomaten, die Anzeichen von Verderb zeigen, um eine Ausbreitung auf die anderen Tomaten zu verhindern.

Ich hoffe dir hat mein Artikel zum Thema Tomaten pflanzen und pflegen gefallen. Alles Gute beim Tomatenanbau!

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